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Glühlampe, ade!

Aus aktuellem Anlass möchten wir Sie mit folgender Seite über das Ende der 60 Watt Glühlampe informieren.

 

Tschüss 60 Watt Glühlampe

Die 60-Watt-Glühlampe verabschiedet sich und darf ab dem 1. September 2011 nicht mehr in den Handel gebracht werden.

Ein paar "Glühbirnen" gibt es aber dennoch: die Märkte dürfen ihre Lagerbestände noch abverkaufen.

Speziallampen wie z. B. Backofen-, Kühlschrank- und Nähmaschinenlampen sind ausgenommen. Für Reflektorlampen oder Spots wird es gesonderte Regelungen geben.

Der Ausstieg gestaltet sich schrittweise und wir befinden uns jetzt in Phase 3.

Schrittweiser Ausstieg

(Schrittweiser Ausstieg, zum Vergrößern bitte anklicken)

In einem Jahr am 1. September 2012, werden dann auch Glühlampen mit weniger als 60 Watt vom Markt genommen.

 

Warum schaffen wir die Glühlampe ab?

Der Grund für den Ausstieg ist der hohe Stromverbrauch der Glühlampen. Bis zu 80 Prozent der beim Einsatz von Glühlampen entstehenden Stromkosten lassen sich einsparen, wenn man diese durch LED- oder Kompaktleuchtstofflampen (sogenannte Energiesparlampen) ersetzt. Mit Hochvolt-Halogenlampen können bis zu 25 Prozent eingespart werden. Herkömmliche Glühlampen verschwenden Energie – 95 Prozent des Stroms verpuffen als Wärme.

Dadurch wird auch deutlich weniger Kohlendioxid CO2 ausgestoßen.

Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung zieht in einer Informationsbroschüre folgende Vergleiche:

 

Welche Alternativen gibt es?

Die Möglichkeiten sind vielfältig und die verfügbaren Lampen unterscheiden sich stark.

Achten Sie beim Kauf bitte auf die folgenden Kriterien:

  • Einsatzbereich: Ist die Lampe für den Innen- oder Außenbereich ausgelegt?
  • Form und Größe: Ist die Lampe hinter einem Lampenschirm verborgen oder ist Ihnen das Aussehen wichtig?
  • Lebensdauer: Die besten Lampen schaffen mindestens 10.000 Stunden.
  • Farbtemperatur: Warmweiß (2.700 Kelvin, entspricht etwa Glühlampenlicht), Neutralweiß (bis 5.000  Kelvin) oder Tageslichtweiß (über 5.000 Kelvin, funktionales Licht).
  • Schaltfestigkeit, Aufhellzeit: Lampen, die z. B. im Hausflur oft ein- und ausgeschaltet werden, müssen  „schaltfest“ sein und schnell hell werden.
  • Dimmbarkeit: Das Dimmen ist bei Halogenlampen und einigen Kompaktleuchtstoff- und LED-Lampen
    möglich.

Man kann die alten sowie die neuen Leuchtmittel in 3 Kategorien einteilen (licht.de).

Temperaturstrahler:

Ein gewendelter Wolframdraht wird erhitzt. Für Freunde von warmweißen Licht.

Als Vertreter neben der Glühlampe sind hier auch Halogenlampen mit Steck- oder Schraubsockel einzuordnen:

  • Halogenhochvolt: Sockel R7s mit energiesparender IRC-Technik, auch für Sockel E14 und E27 erhältlich, ab Energieeffizienzklasse B auch nach 2016 nutzbar
  • Halogenniedervolt: müssen meist mit Transformator betrieben werden, mit oder ohne Reflektor, noch bis 2016 erhältlic
  • Link zum OSRAM Sortiment und Halogenlampen

Entladungslampen:

Stromdurchgang durch ionisiertes Gas oder Metalldampf. Für Sparer-Freunde: sehr energiesparsam, lange Lebensdauer und geringe Wärmestrahlung. Folgende Vertreter:

  • Leuchtstofflampen: alle 3 Lichtfarben Warmweiß, Neutralweiß, Tageslichtweiß möglich, benötigen Vorschaltgeräte, über 20.000 Betriebsstunden (gerne für Arbeitsplatzbeleuchtung genommen)
  • Energiesparlampen: Sockel E14 und E27, Vorschaltgerät integriert, ausgewiesene Modelle sind dimmbar, alle Formen erhältlich (auch "Birne")
  • Link zum OSRAM Sortiment und Kompaktleuchtstofflampen

LEDs:

Die Licht emittierenden Dioden arbeiten mit Halbleiterkristallen, die elektrisch zum Leuchten angeregt werden. Für Freunde der langlebigen und sparsamen Beleuchtung.

  • 16 Mio Farbtöne möglich, mittlerweile auch Warmweiß und Neutralweiß erhältlich, Lebensdauer ca. 50.000 Stunden, kaum Wärme, keine UV-Strahlung
  • Link zum OSRAM Sortiment und den verschiedenen LEDs

Wie finde ich passende Leuchten zu meinem Wunschleuchtmittel?

Wir erfassen bei unseren Produkten, welches Lichtmittel genutzt bzw. empfohlen wird.

Sie können auch speziell nach ihrem Wunschleuchtmittel Ausschau halten (Filtern auf der linken Seite) oder danach suchen.

Wenn Sie Fragen haben und sich unsicher sind, welche Leuchte mit welcher Lampe betrieben wird, können Sie sich gerne jederzeit per Email oder telefonisch an uns wenden.

 

Was tun, wenn die neuen Lampen doch mal verbaucht oder kaputt sind?

Genau wie gewöhnliche Leuchtstoffröhren dürfen ausgediente LED- und Energiesparlampen auf keinen Fall im Hausmüll, im Glascontainer oder in der gelben Tonne entsorgt werden.

Bringen Sie sie zu einer Sammelstelle (Wertstoffhof, Schadstoffmobil, Handel). Informationen zu  Sammelstellen finden Sie unter www.lightcycle.de

Geht eine Lampe mal kaputt, besteht keine Gefahr für die Gesundheit, sofern Sie wie folgt vorgehen: Lüften Sie den Raum für ca. 15 Minuten. Stellen Sie sicher, dass alle Personen und Haustiere dabei den Raum verlassen. Passen Sie auf, dass Sie sich nicht an den Glasscherben schneiden.

Wenn die Lampe in einer Leuchte zerbrochen ist, stellen Sie sicher, dass diese vom Stromnetz getrennt ist,
um Stromschläge zu vermeiden. Sammeln Sie nach dem Lüften alle Teile der Lampe möglichst durch Aufkehren auf. Nutzen Sie ein Einwegtuch, um kleine Stücke und Staub aufzunehmen. Geben Sie die Lampenreste in einen Beutel und bringen Sie ihn nach draußen und danach zu Ihrer nächsten Sammelstelle.

Es gibt auch Lampen mit Hüllkolben, der die eigentliche Lampe zusätzlich schützt.

 

Quellen: www.licht.de | www.lightcycle.de (1) | www.lightcycle.de (2)